Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)

Anders als andere Therapieverfahren wurde das EMDR nicht durch systematische Forschung entdeckt. Eher zufällig entdeckte Dr. Francine Shapiro die Wirksamkeit von Ausgenbewegungen auf belastende Gedanken. Die Arbeitsgruppe um Shapiro entwickelte eine standardisierte Therapiemethode für traumatisierte Menschen, die es ermöglicht, "die durch die Traumatisierung häufig fragmentietren Erinnerungsinformationen zusammen zu bringen, durchzuarbeiten und gleichzeitig dem Selbstwertgefühl entstandene Verletzung kognitiv neu zu bewerten" (Hofmann, 1999).

Das Charakteristische des EMDR-Ansatzes ist, dass sich der Patient in-sensu mit einer belastenden Erinnerung (meist ein Bild) des erlebten Traumas konfrontiert. Daraufhin werden vom Therapeuten bilaterale Stimulationen induziert, meist horizontale Augenbewegungen.

Nach de Metaanalyse von van Etten und Taylor (1998) gilt EMDR als eine der effektivsten und verträglichsten Behandlungsmethoden für psychisch traumatisierte Menschen, die zurzeit zur Verfügung stehen.

 

 

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